Das schönste was wir erleben können ist das Geheimnisvolle

Gedicht
verdichtetes Wort
raumlassend

nachdenkend
vordenkend
hindenkend
hineindenkend
herausdenkend
herdenkend
wortschöpfend

kristallines
Schöpferwerk

© Ursula E. Schuh

U Seerose-Monet3

Wie zufällig
aus dem
Nichts
heraus
schwebend

schenkt sie sich
dahintreibend
dem Licht

doch sieh
wie tief sie gründet
welch schlickem Morast
sie entwächst

leuchtend
strahlend

und wie das Wasser
nichts will

nur ist

das Sein
ist ihr Weg
und ihr
Ziel

© Ursula E. Schuh

Bin Skorpion-Frau, manchmal mehr Schlange, manchmal mehr Adler, aber immer lebendig. Manchmal mehr Mohnblume, manchmal mehr Seerose. Wolfsfrau. Manchmal muss ich im Schlamm der (eigenen und fremden) Gefühle wühlen und mich im Fühl-Dreck suhlen. Manchmal fliege ich hinauf in lichte Sphären des Seins. Von überall bringe ich ein kleines Wortbild mit – manchmal will’s aufs Papier.

* Manchmal gelingts, Dich zu berühren
* Manchmal hilfts, über mich selber lachen zu können
* Manchmal brauchts, mich bei Antenne Bayern aby.spinchat zu tummeln
* Manchmal lass ich mich auf Xavers Philosophie-homepage nieder um aufzutanken
http://www.xaverbrenner.de
* Manchmal knüpfe ich Kontakte bei
http://twitter.com/kalliopeminues
http://www.spin.de/hp/kalliope-ues/
https://www.xing.com/profile/UrsulaE_Schuh

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„Das schönste was wir erleben können ist das Geheimnisvolle, es ist das Grundgefühl das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht.
Wer es nicht kennt wird sich nicht mehr wundern, wer nicht mehr staunen kann der ist sozusagen tot und sein Auge erstarrt.“
(A. Einstein)

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Die Freiheit des Denkens geht vom Menschen aus.
Sie ist der Grund und auch das Problem, auf dem wir stehen. Wären wir vorbestimmt durch die Gene, so hätten wir weder das Freiheitsproblem, noch das Problem der Entscheidung durch Handeln. Weil wir aber Handeln müssen, stehen wir in der Entscheidung zwischen Alternativen. Wir suchen so das gute Handeln (eu práttein). „Niemand fehlt freiwillig!“ 6) Für sich will jeder das Gute. Was aber das Gute für uns und unsere Gemeinschaft ist, das wissen wir nicht ungeprüft.
Darüber hinaus wird unser Handeln von Gefühlen begleitet. Was wir sorgend tun, wird fühlend mitbestimmt. Wir werden durch seelische Eigenschaften geleitet. Doch leider betrachten wir unsere Eigenschaften als Wesensmerkmale, als Charaktere (gr. das eingeprägte Zeichen / Muster). Das ist grundfalsch! Der Charakter ist veränderbar! Kein Lebewesen ist einerseits so instinktarm wie der Mensch, und andererseits durch seine Sozialisation doch wieder so sehr beeinflussbar. Was uns an Natur fehlt, das müssen wir durch Kultur ersetzen. Die Kulturprägung verschafft uns aber keinen Naturcharakter. Zu diesem Fortschritt an Einsicht sind wir durch die moderne Anthropologie 7) gekommen. Jeder von uns ist nicht nur eine Individualität, ein einmaliges Wesen (Leibniz). Jeder von uns ist vor allem durch seine psychische Struktur eine unverwechselbare Person.

(Dr. Xaver Brenner)

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„Wir schreiben, um das Leben doppelt zu kosten: einmal im Augenblick selber und dann im Rückblick.
Wir schreiben, um andere zu locken, zu bezaubern und zu trösten.
Wir schreiben, um uns selbst beizubringen, mit anderen zu reden.
Wir schreiben auch, um unsere eigene Kenntnis des Lebens zu erweitern.
Wir schreiben, um die Grenzen unseres Lebens zu überschreiten, um darüber hinaus reichen zu können.“
(Anaïs Nin)

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