Kinderschutzengel – Abstimmung verlängert!

Der Termin hat sich geändert,

man kann bis einschließlich 15 Januar abstimmen

Vielen Dank für jede Stimme
Jacqueline Boy / Kinderschutzengel e.V.
http://www.kinderschutzengel.de

Kinderschutzengel benötigt Deine Hilfe! Jetzt!!!

Kinderschutzengel wurde für den Bayer
Aspirin-Sozialpreis nominiert, bis zum
31. Dezember können Sie jetzt für uns abstimmen.

Die 10 Projekte mit den meisten Klicks kommen in die Endrunde,

Bitte helfen Sie/Du mit und leit(et)en den link auch gerne weiter an Andere,
VIELEN DANK!

Hier geht’s zum Voting:

http://www.aspirin-sozialpreis.de/?p=676

Jede Stimme zählt !!!

Herzgruß
Ursula

http://kalliope-ues.blog.de/2009/12/30/kinderschutzengel-7664747/

Aus der heutigen Frauenzimmer hier
http://www.frauenzimmer.de/cms/html/de/pub/leben-genuss/interview-kinderschutzengel.phtml#i21224
Interview mit „Heldin der Woche“ Jaqueline Boy

Der gemeinnützige Verein Kinderschutzengel e.V setzt sich seit rund zwei Jahren für schwerkranke Kinder und deren Familien ein.

Die Kinderschutzengel sind auch über den eigentlichen Krankenhaus-Aufenthalt hinaus für die Kinder da und bemühen sich darum, auch weltweit Kindern aus Krisengebieten Behandlungen in deutschen Krankenhäusern zu ermöglichen.

Frauenzimmer.de kürt Jacqueline Boy, die Gründerin des Vereins, zur „Heldin der Woche“ und hat mit ihr über ihre Beweggründe, ihre Aufgaben und über ihre Ziele und Wünsche gesprochen.

FZ: Was macht der Verein Kinderschutzengel?

Jacqueline Boy: Ein schwerkrankes Kind verändert das Leben einer Familie mit einem Schlag. Denn nicht nur das kranke Kind, auch seine Angehörigen sind enormen physischen und sozialen Belastungen ausgesetzt. Das ganze Leben dreht sich auf einmal nur noch um die Erkrankung, gesunde Geschwisterkinder und das eigentliche Familienleben kommen viel zu kurz. Oft wird krankheitsbedingt die finanzielle Situation unerträglich und viele Familien zerbrechen daran. Einerseits besteht unsere Aufgabe darin, schwerkranken und bedürftigen Kindern den Krankenhausaufenthalt zu erleichtern, ihnen die Angst vor Operationen, Untersuchungen und medizinischen Geräten zu nehmen und ihre Einsamkeit zu lindern. Andererseits wollen wir den Angehörigen Hilfestellung geben, die durch die Krankheit verursachte Lebenssituation besser bewältigen zu können.

FZ: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, den Verein zu Gründen?

Jacqueline Boy: Der Gedanke „Da musst du etwas tun“ kam mir, als ich die Bilder über das Geiseldrama von Beslan sah. Ich wollte den Kindern helfen und ihnen zeigen, dass Menschen woanders in der Welt mit Ihnen fühlen. Wir haben es geschafft so viele Spielzeug-Spenden zu sammeln, dass wir für jedes der sechshundert Kinder ein Paket nach Nordossetien schicken konnten. Und nach dem Projekt „Pakete für die Kinder aus Beslan“ gründete ich den Verein „Kinderschutzengel“, um dort weiter machen zu können, wo ich angefangen hatte.

FZ: Wie wird man Kinderschutzengel?

Jacqueline Boy: Kinderschutzengel können Psychologen, Erzieher, Seelsorger, Clowns oder andere Künstler sein. Sie sind für die Kinder da und lenken sie auf jede mögliche Weise von ihrer Krankheit ab, schenken Kraft, Zuversicht und Lebensmut. Das alles ist unheimlich wichtig um den körperlichen Genesungsprozess zu unterstützen. Wir machen eigentlich alles und versuchen, den Kindern und deren Familien jeden Wusch individuell zu erfüllen. Gleichzeitig versuchen wir auch international zu helfen, indem wir kranke Kinder aus Krisengebieten wie Beslan nach Deutschland holen und ihnen hier die nötige medizinische Versorgung und Betreuung ermöglichen. Dabei werden wir auch von vielen Prominenten unterstützt, die als Kinderschutzengel-Botschafter tätig sind. Das ist megawichtig! Wenn solche Leute sich engagieren, ist das wie ein Gütesiegel für uns und wir sind sehr stolz auf unsere prominenten Kinderschutzengel-Botschafter.
Kinderschutzengel
Jacqueline Boy „Schöne Erlebnisse geben mir Kraft“.
Bildquelle: Kinderschutzengel e.V.

FZ: Was war ihr schönstes Erlebnis?

Jacqueline Boy: Es gibt immer wieder viele kleine schöne Momente. Wenn Eltern anrufen und sich bedanken und die Kinder nach ihrer Genesung selbstgemalte Bilder und Basteleien schicken. Generell ist es immer wieder schön, wenn der Kontakt auch über die Behandlung hinaus bestehen bleibt.

Eine Mutter aus Beslan, deren Kind wir hier in Deutschland die Behandlung seiner Verbrennungen ermöglichen konnten, sagte beispielsweise zu mir: „Mein Kind hat jetzt zwei Mütter“ und von einem Kind aus Uganda, dem wir geholfen haben, bekomme ich heute noch ab und zu eine SMS.

FZ: Was war Ihr schlimmstes Erlebnis?

Jacqueline Boy: Oh ja, da gibt es eines, das möchte ich nicht noch mal erleben: Es gab einen kleinen krebskranken Jungen aus der Ukraine, der nicht nach Deutschland kommen durfte, weil sich herausgestellt hatte, dass er nicht zu den Kindern des Geiseldrama von Beslan gehörte. Schwerkrank war er aber trotzdem. Wir starteten die Kampagne „Schutzengel für Michael“ und gewannen schließlich den Kampf gegen die Behörden. Michael durfte nach Deutschland kommen und man versuchte, ihm in einer Not-Operation einen Lungentumor zu entfernen. Leider hat er diese Operation nicht überlebt. Wir hatten so für ihn gekämpft und dann mussten wir den Eltern erklären, dass Michael trotzdem gestorben war. Sogar der behandelnde Professor, ein gestandener Mann, heulte.

FZ:Wie verarbeiten Sie die schlimmen Erlebnisse?

Jacqueline Boy: Man braucht positive Erlebnisse um die negativen zu verarbeiten. Der Motor unserer Arbeit ist das enge Verhältnis zu den Familien. Wenn ein Kind stirbt, haben wir keine professionelle Distanz – wir weinen dann auch mit. Aber ich finde, genau das zeichnet uns aus.

FZ: Wir finden, Sie sind eine Powerfrau – Sehen Sie sich selbst so?

Jacqueline Boy: Definitiv! Ich schließe mich jeden Abend an die Steckdose an, um wieder aufzuladen…Nein, im Ernst, dieses Tempo, dass ich an den Tag lege, ist auch notwendig, um etwas zu erreichen. Der Personalmangel in den Krankenhäusern ist unerträglich – um das zu verbessern, muss man zäh wie ein Kaugummi am Schuh sein. Zum Ausgleich mache ich Yoga und habe mich jetzt in einem Fitnessstudio angemeldet, leider war ich aber noch nicht da…
Bildquelle: Kinderengel e.V.

FZ: Was würden Sie sich für die Zukunft des Vereins wünschen?

Jacqueline Boy: Einen Sponsor, der richtig viel Geld gibt, um das Projekt anzustupsen. Die meisten Behandlungen kosten mehrere tausend Euro und wie gesagt, wollen wir weltweit kranken Kindern Behandlungen ermöglichen. Außerdem wollen wir bundesweit Wolkenhäuser errichten und Betreuungsmöglichkeiten für die Familien, die kranken Kinder und auch deren Geschwister schaffen. Wir haben in Beslan geschafft, was andere große Spendenorganisationen nicht für möglich gehalten hätten. Es gibt unseren Verein „Kinderschutzengel“ jetzt seit zwei Jahren und wir wollen richtig groß werden, aber nicht genauso wie die! Den Bezug zu den Familien, denen wir helfen, wollen wir nicht verlieren

FZ: Haben Sie auch einen Wünsch für sich selbst?

Jacqueline Boy: Ja, ich träume von einer Bürokraft! Ich habe zwei Kinder, zwei Katzen, zwei Hasen und die ganzen Kinderschutzengel-Projekte – es ist sehr, sehr arbeitsintensiv, alles unter einen Hut zu bekommen – eine Bürokraft wäre eine riesige Entlastung…oder man müsste mich klonen…

FZ: Wie können Frauenzimmer.de –Userinnen helfen?

Jacqueline Boy: Spenden, spenden, spenden! Geld für den Verein oder Spielzeug für unsere Kinder. Momentan suchen wir besonders nach Babyspielsachen und Baby-Spieluhren. Allerdings sollten die Spielzeuge aus hygienischen Gründen neu und nicht gebraucht sein. Aber auch unsere Aktionen „Weihnachtsgeschenke für Kinder, die über Weihnachten im Krankenhaus sein müssen“ darf jeder gerne mitmachen.

FZ: Vielen Dank für das nette Gespräch!
http://www.frauenzimmer.de/cms/html/de/pub/leben-genuss/interview-kinderschutzengel.phtml#i21224

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2 Gedanken zu “Kinderschutzengel – Abstimmung verlängert!

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