Glaubenssätze bestimmen unser Leben

Solange ich davon spreche, wie schlecht es mir geht
solange ich darüber nachdenke, wie schlecht es mir geht
solange ich erzähle, wie schlecht es mir geht
solange ich darüber schreibe, wie schlecht es mir geht
solange ich also meine ganze Aufmerksamkeit darauf lenke, wie schlecht es mir geht,

solange wird sich das ganze Universum dafür einsetzten, dass ich von dem, worauf ich meine größte Aufmerksamkeit lenke, noch mehr und immer wieder und immer noch mehr bekomme: von dem wie schlecht es mir geht.

Das ist das Gesetz der Anziehung – es wirkt, ob ich das nun bewusst wahr nehme oder ob ich davon nichts weiß. Es unterscheidet nicht, es kennt „gut oder schlecht“ nicht, es polarisiert und wertet nicht. Es vermehrt das, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke, und vernachlässigt das, was ich selbst vernachlässige.

Steht sogar mehrfach in der Bibel!
Matthäus 13,12
Matthäus 25,29
Markus 4,25
Lukas 8,18
Lukas 19,26
„Denn ich sage euch: Jedem,
der da hat, wird gegeben werden;
von dem aber, der nicht hat,
von dem wird selbst, was er hat,
weggenommen werden.“

Genau das ist es! Das ist das Gesetz der Anziehung.
Wenn mein ganzes Denken und Fühlen erfüllt ist von meinen Schmerzen, dann werde ich davon noch mehr bekommen

Wenn ich erfüllt bin von meinen Problemen und Sorgen, dann werde ich gewiss niemals Mangel an Sorgen und Problemen haben

Wenn ich dauernd darüber nachdenke, dass ich kein Geld habe, werde ich von diesem „kein Geld haben“, von diesem Mangel reichlich abbekommen, und das „kein Geld haben“ wird dann immer mehr und mehr werden (dummerweise also das Geld immer weniger …)

Wenn man etwas ganz fest will, dann setzt sich das ganze Universum dafür ein, daß man es auch erreicht. (Paulo Coelho, Handbuch des Kriegers des Lichts)

Und nicht nur, wenn ich etwas ganz fest will – es reicht schon, es immer wieder und wieder ganz fest zu denken. Dass das funktioniert, das haben wir doch im Leben schon reichlich an den unangenehmen Beispielen gesehen. Meine Oma sagte schon zu mir als Kind „sag ja nicht, ‚ich könnte nie‘ oder ‚ich will nie‘! sonst kannst du sicher sein, dass du es bekommen wirst“. Wir können unser denken ändern!

5 praktische Tipps, mit denen Sie Glaubenssätze ändern können

http://www.zeitzuleben.de/artikel/persoenlichkeit/glaubenssaetze-2.html

Nur weil Sie etwas glauben, muss es nicht auch wahr sein!
http://www.zeitzuleben.de/artikel/persoenlichkeit/glaubenssaetze.html

Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch. (Paulo Coelho, Handbuch des Kriegers des Lichts)

Ja, wir können es verändern!
Und damit meine ich nicht blankes „positiv Denken“ – vielleicht ist der eine, die andere ja davon überzeugt, dass „so etwas“ sowieso nicht funktioniert – ok, auch dies ist ein Glaubenssatz, von dem ich, wenn ich ihn oft genug denke, immer mehr bekomme … und dann werde ich das „nicht funktionieren“ so anziehen mit meinen Gedanken, dass ich vom „nicht funktionieren“ immer mehr und mehr bekomme …

Solange ich zu mir sage „ich will es versuchen“, so lange werde ich in diesem „versuchen“ steckenbleiben, und von diesem „versuchen“ immer mehr und mehr vom Universum zur Verfügung gestellt bekommen. Erreichen werde ich also nichts … aber versuchen daraf ich dann immer mehr und mehr ohne etwas zu erreichen. Erreicht haben werde ich erst, wenn ich das „erreicht haben“ denke und ausspreche – wenn ich in meiner Imagination schon erreicht habe werde ich dieses „erreicht haben“ vermehren.

Im ersten Schritt ist es wichtig, dass ich auf das, was ich nicht oder nicht mehr haben will, keine Aufmerksamkeit verschwende, dass ich dorthin keine weitere Energie mehr lenke. Damit kann ich dann zumindest schon mal erreichen, dass ich nicht „von demselben“ immer noch mehr bekomme.

Im zweiten Schritt kann ich dann an meiner inneren Haltung arbeiten – denn nun habe ich dafür ja bereits unglaublich viel mehr Energie, da ich von „demselben von vorher“ eben nicht mehr immer noch mehr bekomme, weil das ja jetzt nicht mehr denkenswert ist. Ich kann also in mich hineinschauen, wo überall solche Glaubenssätze sind (ich kann nicht mehr weit gehen, ich habe keine Kraft, ich kann nun nur noch liegen und ruhen, mein Leben ist langsam, ich bin unbeweglich, ich kann nicht schlafen, ich komme nicht aus den Federn …) Ich kann sie eine nach dem anderen ablegen – jeder Gedanke, den ich darauf verschwende, wird mir dann ja davon sonst wieder mehr und mehr bringen – also: zur Kenntnis nehmen, und loslassen, nicht mit Gedanken nähren. Diese Gedanken-Nahrung statt dessen auf das Gute und Schöne lenken.

Im dritten Schritt also lerne ich, meine Gedanken zu kontrollieren, sie mir bewusst zu machen. Und sie auf das zu lenken, was mir gut tut, was mich nährt, was mich stärkt, wovon ich reichlich und immer mehr bekommen möchte.

Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch. (Paulo Coelho, Handbuch des Kriegers des Lichts)


Glaubenssätze bestimmen unser Leben

http://www.resource-people.de/know-how/glaubenssaetze.php

Glaubenssätze sind Sätze, an die wir glauben.
Leitideen, die wir für wahr halten.
Wir sprechen von ihnen als unseren Einstellungen.

Glaubenssätze sind Generalisierungen,

sie verallgemeinern und vereinfachen ein Thema. Sie sind uns nicht immer bewußt, auch wenn wir versuchen, nach ihnen zu leben. Man unterscheidet zwischen unterstützenden und einschränkenden Glaubenssätzen.
Unterstützende Glaubenssätze helfen uns dabei, unsere Wünsche und Ziele zu erreichen:

* Mir wird alles gelingen.
* Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
* Ich kann alles erreichen,
was ich erreichen möchte.

Einschränkende Glaubenssätze hindern uns
an der Erfüllung unserer Wünsche und Ziele:

* Ich werde nur geliebt, wenn ich Leistung bringe.
* Das schaffe ich nie.

Glaubenssätze entstehen …

* indem wir in der Kindheit die Glaubenssätze von wichtigen Bezugspersonen, hauptsächlich den Eltern, aber auch von Lehrern, Geschwistern oder anderen für uns wichtigen Personen übernehmen.
* aus unseren eigenen Erfahrungen: Wir erleben bestimmte Dinge wiederholt (Nur wenn ich anderen helfe, wird mir geholfen) oder sehr intensiv (Angriff durch einen Hund -> Hunde sind gefährlich).

Wofür sind Glaubenssätze wichtig?

Glaubenssätze helfen uns dabei, Informationen rasch und sicher einzuordnen und schnell darauf zu reagieren. So geben sie unserem Leben Stabilität und Kontinuität und sichern unser Überleben. So müssen wir uns zum Beispiel nicht überlegen, ob der Stein, den wir fallen lassen, nach oben oder nach unten fällt, und uns auch nicht jeden Tag neu davon überzeugen, was passiert, wenn wir keinen Filterbeutel im Staubsauger installieren.
Was ist problematisch an Glaubenssätzen?

Einschränkende Glaubenssätze hindern uns daran, unsere Wünsche und Ziele zu erfüllen. Oftmals handeln wir auch nach ‚alten‘ Glaubenssätzen, die in unserer Kindheit und Jugend entstanden sind, und die wir als Erwachsene nicht mehr überprüft haben. So bleiben sie in unserem Kopf bestehen, auch wenn sie schon lange nicht mehr zutreffen.
Warum ist es so schwierig einschränkende Glaubenssätze zu verändern?

Wenn wir etwas glauben, verhalten wir uns auch so, als sei das, was wir glauben, wahr. Dieses Verhalten führt bei anderen zu entsprechenden Reaktionen, die wir wiederum durch die Brille unseres Glaubenssatzes sehen. So nehmen wir vor allem das als bedeutsam wahr, was den Glaubenssatz erneut bestätigt. Der Glaubenssatz wirkt als veritabler Wahrnehmungsfilter, der Ereignisse im Sinne dessen, was wir glauben, bestätigt. So werden beispielsweise Anhänger des Glaubenssatzes ‚Das schaffe ich sowieso nicht‘ mit wenig Kraft und Selbstvertrauen an die Erreichung ihrer Ziele gehen. Auch kleinere Hindernisse oder Rückschläge werden sie als Bestätigung ihres Glaubenssatzes sehen. Schließlich werden sie ganz aufgeben, was wiederum ihren Glaubenssatz bestätigt.

Wie kann man einschränkende Glaubenssätze verändern?

Unsere Glaubenssätze verändern sich in der Regel, wenn wir wiederholt gegenteilige Erfahrungen machen. Oft kommt es aber erst gar nicht erst soweit, weil wir das, was wir – vermeintlich – nicht tun können, auch gar nicht wagen. So ist der effektivste Weg herauszufinden, wozu wir wirklich fähig sind, so zu tun ‚als ob‘ wir es könnten. Damit schaffen wir positive Glaubenssätze, die uns unsere wahren Fähigkeiten aufzeigen. Sie sind wie Erlaubnisscheine, die uns die Welt des Möglichen entdecken und in ihr spielen lassen. So können Glaubenssätze eine Sache der Wahl werden.

Wir können Glaubenssätze aufgeben, die uns einschränken,
und Einstellungen aufbauen, die mehr Spaß und Erfolg in unserer Leben bringen. Ein wesentlicher Beitrag zum Erfolg ist es, Einstellungen zu haben, die es uns erlauben, erfolgreich zu sein.

Mehr Praxistipps
http://www.resource-people.de/know-how/glaubenssaetze.php

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8 Gedanken zu “Glaubenssätze bestimmen unser Leben

  1. Also, dann werde ich doch mal meine Gedanken umkehren. Mal sehen, ob es hilft. Gehört habe ich es ja auch schon oft, daß man das anzieht, woran man immer denkt. Aber leider vergißt man es immer wieder.

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    1. jaja, Du Liebe, ich kenn das – – –
      und schon das nächste: wer ist man? *musslachen* –
      und schon wieder üben …
      Und „mal sehen ob…“ – bekomme ich dann mehr von „mal sehen ob…“?
      Sind vielleicht deshalb die „Ich Bin“ Worte des Christus heilig?
      Weil da kein Platz ist für „man“ und „mal sehen“?
      es ist –
      und ich bin.

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    2. Ich erlebe es täglich, gib Deine Energie den positiven Dingen in Deinem Leben. Klar gibt es auch Krankheit, dann denke aber über Gesundheit nach und wünsche Dich da hin, statt ständig über die Krankheit zu grübeln. Klingt sehr vereinfacht, ist aber, wie so vieles, auch einfach. Ich wünsche Dir ganz viel Gutes – und – Danke Ursula

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  2. Danke Dir, liebe Hanna – ja, manches im Leben ist so genial wie es einfach ist – vielleicht sogar gerade weil es einfach ist so genial. Und mit einfach meine ich: einfach
    – und manchmal ist das was einfach und genial ist, ganz schön schwierig im ersten Hinschauen.
    Und wie Koschi der Muntermacher in seinem 8×8 des Lebens sagt: Mach es EINFACH – und dann MACH es einfach!
    Du bist auf einem guten Weg, das freut mich!

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    1. Liebe Ursula,

      ich habe die Zeilen aus Deinem Eintrag einer Mitpatientin im Krankenhaus vorgelesen, die gerade damit klar kommen musste, nach der Diagnose und OP „Mammakarzinom“ ihr Leben neu zu ordnen. Das war toll, wie angeregt sie plötzlich war. Ich wollte nach ein paar Zeilen aufhören,aber sie hat mich gebeten weiter zu lesen und ich glaube, in diesen paar Minuten sind ihr Kronleuchter aufgegangen. Es kommt ja nichts ohne Grund zusammen. Das war mir in diesem Augenblick mal wieder deutlich bewusst. 🙂 Danke

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      1. Danke, liebe Hanna, danke für diese wunderbare Antwort! Als ich Deine Zeilen gelesen habe, hatte ich Tränen in den Augen. Wie wunderbar und klein ist doch unsere Welt! Ganz liebe Grüße unbekannterweise zum Weiterreichen 🙂 Herzgruß. Ursula

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  3. Selbsterfüllende Prophezeiungen funktionieren in beiden Richtungen, ja.
    Gedanken formen Geisteshaltungen, die Wahl der Worte auch im Geiste beeinflußt das Empfinden, immer.
    Tägliche Übung für mich, darauf zu achten.

    Lieben Gruß & schöne Pfingsttage,
    Reiner

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