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An der "Waschschüssel" scheiden sich die Geister

Mensch sein
in das Geistige hineinwachsen
im Geistigen das Soziale erringen

freies Gedankenleben
Erwachen zu Gedankenfreiheit
Einsicht in Geistnatur der Welt
leuchtet herein ins LebensGewirr

Überwinderkraft
durchglüht den Sehenden:
Christus in uns

(Ursula E. Schuh)

Die österlichen Farben im Kultus sind rot mit grün. Rot ist die Farbe des lebendigen Blutes und die Farbe der Liebe. Grün ist das Symbol der Hoffnung auf Leben und Überleben.
http://kalliope-ues.blog.de/2010/03/29/ostergedanken-karwoche-8266875/

„Von Liebe sprechen wir viel, sehr viel! Dienen aber ist weniger gefragt; obwohl beides eigentlich zusammengehört. Aber wer von uns will sich denn schon bücken, um einem anderen die Füße zu waschen?“
fragt Gassenschmidt in einer Osteransprache 2006
http://www.gassenschmidt.de/ansprachen/a004.htm

Und nur veränderte Herzen können Welt und Menschen verändern.

An der „Waschschüssel“ scheiden sich die Geister:

* ob ich den anderen gut will, oder nur an meinen Vorteil denke
* ob ich wirklich Frieden will oder nur mehr Macht
* ob ich wirklich Christ sein will oder nur so tue
* ob ich Versöhnung geben will oder nur erwarte
* ob ich mich verändern will oder nur davon rede
* ob ich mich wirklich von Jesus ergreifen lasse, oder nur fromm tue
* ob ich den anderen verstehen will, oder nur etwas von ihm erfahren will.“

Frohe Ostern!

Herzgruß
Ursula

Ostergedanken in der Karwoche

von Ursula E. Schuh

Ostern2

Mensch sein
in das Geistige hineinwachsen
im Geistigen das Soziale erringen

freies Gedankenleben
Erwachen zu Gedankenfreiheit
Einsicht in Geistnatur der Welt
leuchtet herein ins LebensGewirr

Überwinderkraft
durchglüht den Sehenden
Christus in uns
(Kalliope Ues)

Die österlichen Farben im Kultus sind rot mit grün.
Goethe schreibt dem rot Ernst und Würde, Huld und Anmut zu.
„Und so kann sich die Würde des Alters und die Liebenswürdigket der Jugend in eine Farbe kleiden.“
(Johann Wolfgang Goethe)

Ein blutroter seidener Wiegenschleier ist das beruhigendste Farbelement für Babys.
Im alten Ägypten war rot die kostbar-schmückendeFarbe der Pharaonen –Töchter.
Rot ist die Farbe des lebendigen Blutes und die Farbe der Liebe.

Die Komplementärfarbe ist das Grün, von dem Goethe sagt:
„Unser Auge findet in derselben eine reale Befriedigung
wenn beide Mutterfarben sich in der Mischung genau das
Gleichgewicht halten – so ruht das Auge und das Gemüt“.
Uralte Weisheit fühlt unser Überleben gesichert,
wenn wieder frisches Grün aus der Erde sprießt.
Grün ist das Symbol der Hoffnung auf Leben und Überleben.

Ostern10

Tief beuge ich mein Haupt
Stein, Pflanze, Tier
denn ihr steht hinter mir
und nur durch euer Geben
kann ich zum Lichte streben

Tief beuge ich mein Haupt
Leid, Schmerz und Pein
denn nur durch euer Sein
kann kraftvoll werden
mein Tun auf Erden

Tief beuge ich mein Haupt
vor Spott und Hohn
und Dornenkron
denn nur der Liebe reifen
kann euch begreifen

Tief beuge ich mein Haupt
vor Todesweben
in allem Leben
denn nur im Christus-Schein
kann Licht mir sein

(zur Feier am Palmsonntag 2006
im Konzerthaus Marthashofen)

Ostern5quer

So wünsche ich Euch von Herzen einen rot-grünen Stirb- und Werdegang!

Herzgruß
Ursula